Ludwig Boltzmann Institut für Translationale Herzinsuffizienzforschung

Mission Statement

Das Ludwig Boltzmann Institut für Translationale Herzinsuffizienzforschung (LBI.HF) bildet eine Schnittstelle zwischen akademischer Forschung, industrieller Entwicklung und Gesundheitsversorgung. Im Institut werden neue Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) untersucht. In 4 Programmlinien arbeiten Grundlagenforscher (BiochemikerInnen, BiophysikerInnen, BiologInnen  und Technische AssistentInnen), klinische Forscher (ÄrztInnen, PflegerInnen, AssistentInnen) und Ingenieure zusammen. Dabei werden zelluläre Mechanismen der Herzinsuffizienz untersucht, Biomarker erforscht und neue Wirkstoffe erprobt. Schwerpunkte sind die frühzeitige Erkennung der Herzinsuffizienz und die Erforschung der diastolischen Herzinsuffizienz, ein häufiges Leiden, für das es bisher keine medikamentöse Therapie gibt. Zudem wird auch ein Programm zur telemedizinischen Betreuung von Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung entwickelt, das helfen soll, die häufigen Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Das LBI.HF ist in Österreich das einzige Institut, das auf Herzinsuffizienzforschung spezialisiert ist.

Förderung junger Talente

Die Ausbildung und Förderung junger MitarbeiterInnen im Rahmen der laufenden Projekte ist neben der Forschungstätigkeit eine wesentliche Aufgabe des LBI.HF. Derzeit arbeiten 6 Doktoratsstudenten und 10 Humanmedizin-Studenten in wissenschaftlichen Projekten des LBI.HF. Ziel des Instituts ist es, mit dem Projekt "Herz-Biomarker" Kinder und Jugendliche für Forschung und Wissenschaft zu begeistern und Talente zu fördern. Dies geschieht, indem die SchülerInnen einen spannenden Einblick in die Welt der Forschung erhalten und potentieller Wissenschaftsnachwuchs durch das Aufzeigen von konkreten Berufsbildern angesprochen wird.